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Sommerhaut beginnt mit Schutz – jetzt unsere Sommertipps entdecken

UV-Strahlung verstehen: Gesunde Haut schützen und im Sommer gezielt pflegen

Aktualisiert: 16. Juni

Viele Menschen verbinden Sonnenschutz vor allem mit Sommer, Strand und Sonnenbrand. Tatsächlich ist UV-Strahlung jedoch einer der grössten Einflussfaktoren für vorzeitige Hautalterung und Hautkrebs – und wirkt das ganze Jahr über auf unsere Haut ein.

👉 Bei Hautnah begegnen wir täglich Frauen und Männern, die sich eine gesunde, straffe und ebenmässige Haut wünschen. Deshalb gehört die Aufklärung über UV-Schutz zu jeder professionellen Hautberatung. Denn wer seine Haut langfristig schön und gesund erhalten möchte, sollte verstehen, wie UV-Strahlung wirkt und wie man die Haut richtig schützt. 1. Was ist UV-Strahlung überhaupt?


Frau mit Sonnenbrille geniesst die Sonne am Meer – Symbolbild für UV-Strahlung, Sonnenschutz und gesunde Haut.
UV-Strahlung begleitet uns nicht nur in den Ferien, sondern das ganze Jahr über. Konsequenter Sonnenschutz hilft, Hautalterung, Pigmentflecken und UV-bedingte Hautschäden vorzubeugen.

1. Was ist UV-Strahlung überhaupt?

UV-Strahlung (ultraviolette Strahlung) ist ein natürlicher Bestandteil des Sonnenlichts. Für unsere Haut sind vor allem zwei Arten relevant: UVA- und UVB-Strahlen.

  • UVA-Strahlen – die unsichtbaren Hautalterer UVA-Strahlen dringen tief in die Haut ein und können dort Kollagen- und Elastinfasern schädigen. Diese Fasern sind entscheidend für Spannkraft und Festigkeit der Haut.

    UVA-Strahlung ist einer der wichtigsten Auslöser für:

    • Vorzeitige Hautalterung

    • Faltenbildung

    • Elastizitätsverlust

    • Pigmentflecken

    • Ein ungleichmässiges Hautbild

    Besonders tückisch: UVA-Strahlen sind das ganze Jahr über vorhanden und gelangen sogar durch Wolken und Fensterglas.

  • UVB-Strahlen – die Verursacher von Sonnenbrand UVB-Strahlen wirken hauptsächlich auf die obersten Hautschichten. Sie sind verantwortlich für:

    • Sonnenbrand

    • Entzündliche Hautreaktionen

    • Akute Hautschäden

    • Schäden an den Hautzellen

    Auch UVB-Strahlen tragen zur Entstehung von Hautkrebs bei.


2. Warum UV-Strahlung die Haut sichtbar altern lässt

Viele Menschen investieren in hochwertige Hautpflege, Anti-Aging-Produkte oder professionelle Hautbehandlungen. Dabei wird oft übersehen, dass UV-Strahlung der grösste äussere Einflussfaktor für Hautalterung ist.


Schätzungen zufolge lassen sich bis zu 80 Prozent der sichtbaren Hautalterung auf UV-bedingte Hautschäden zurückführen.


Typische Anzeichen sind:

  • Falten und feine Linien

  • Erschlaffte Haut

  • Pigmentflecken

  • Rötungen und sichtbare Äderchen

  • Vergrösserte Poren

  • Unebenheiten der Hautstruktur

  • Verlust von Spannkraft und Elastizität


Selbst moderne Anti-Aging-Behandlungen können ihre Wirkung nur eingeschränkt entfalten, wenn die Haut weiterhin regelmässig ungeschützt UV-Strahlung ausgesetzt wird.

3. UV-Strahlung im Alltag wird häufig unterschätzt

Viele Menschen schützen ihre Haut nur während der Ferien oder bei direkter Sonneneinstrahlung. Tatsächlich findet UV-Exposition jedoch täglich statt:


  • Beim Autofahren

  • Im Büro am Fenster

  • Beim Spaziergang

  • Beim Sport im Freien

  • Auf dem Arbeitsweg

  • Beim Einkaufen


Gerade UVA-Strahlen können die Haut auch bei vermeintlich geringer Sonnenbelastung langfristig schädigen.


4. UV-Strahlung und Hautkrebs: Wie gross ist das Risiko?

UV-Strahlung gilt als wichtigster äusserer Risikofaktor für Hautkrebs.

Zu den häufigsten Hautkrebsformen gehören:

  • Basalzellkarzinom Die häufigste Form von Hautkrebs. Sie entsteht oft durch langjährige UV-Belastung und tritt besonders häufig im Gesicht, an den Ohren oder an den Händen auf.

  • Plattenepithelkarzinom Diese Form steht vor allem mit der über Jahre angesammelten UV-Belastung in Zusammenhang.

  • Malignes Melanom Der sogenannte schwarze Hautkrebs wird häufig mit intensiver Sonnenexposition und Sonnenbränden in Verbindung gebracht und gilt als die gefährlichste Form von Hautkrebs.


5. Warum Sonnenschutz nach ästhetischen Behandlungen besonders wichtig ist

Nach professionellen Hautbehandlungen reagiert die Haut oft empfindlicher auf UV-Strahlung.


Dies betrifft insbesondere:

  • RF Microneedling

  • Microneedling

  • Chemische Peelings

  • Laser Haarentfernung

  • Laserbehandlungen

  • Hautverjüngungsbehandlungen

  • Pigmentbehandlungen

Wird die Haut in dieser Phase nicht ausreichend geschützt, können Nebenwirkungen wie Pigmentverschiebungen, Hyperpigmentierungen, verlängerte Heilungsprozesse oder beeinträchtigte Behandlungsergebnisse entstehen.

Deshalb gehört bei Hautnah zu jeder Behandlung eine individuelle Beratung zum optimalen Sonnenschutz.

6. Welcher Sonnenschutz ist sinnvoll?

Entscheidend ist nicht nur der Lichtschutzfaktor, sondern auch die richtige Anwendung.

Für den Alltag empfehlen wir:

  • Täglichen Sonnenschutz

  • Mindestens SPF 30, idealerweise SPF 50

  • Breitbandschutz gegen UVA- und UVB-Strahlen

  • Ausreichende Auftragsmenge

  • Regelmässiges Nachcremen bei längeren Aufenthalten im Freien


Ein hoher Lichtschutzfaktor allein bietet keinen vollständigen Schutz, wenn zu wenig vom Produkt verwendet wird.

7. Fazit: Konsequenter UV-Schutz und gezielte Pflege sind die beste Anti-Aging-Strategie

Wer seine Haut täglich vor UV-Strahlung schützt, legt den wichtigsten Grundstein für langfristig gesunde, straffe und jugendlich wirkende Haut. Doch gerade in den Sommermonaten profitiert die Haut zusätzlich von gezielten Pflege- und Feuchtigkeitsbehandlungen, die sie beruhigen, stärken und ihre natürliche Strahlkraft unterstützen.


Sonnenschutz und professionelle Hautpflege ergänzen sich dabei ideal. Welche Behandlungen sich besonders für die warme Jahreszeit eignen und wie Sie Ihre Haut auch im Sommer optimal pflegen, erfahren Sie in unserem nächsten Beitrag:


«Sommerhaut: Welche Behandlungen im Sommer wirklich sinnvoll sind.»



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